Zahnpasta auf Kratzer im Laminat? Der 2-Euro-Trick der Handwerker

Kratzer im Laminat nerven sofort – besonders wenn gleich das Wohnungsübergabe‑Protokoll droht. Ich habe das selbst ausprobiert und mit Handwerkern verglichen: Für unter 2 € lässt sich oft mehr retten, als man denkt.

Warum du das jetzt lesen solltest: Bevor du teure Reparatursets kaufst oder die Vermieterrechnung bekommst, probiere diese schnelle Methode. Sie spart Zeit, Geld und jede Menge Stress.

Warum das so oft passiert

In deutschen Wohnungen sind Laminatböden beliebt: günstig, pflegeleicht, aber anfällig für kleine Kratzer. Gerade in Altbau‑WG oder bei Haustieren entstehen die Macken schnell.

  • Stühle ohne Filzgleiter
  • Haustierkrallen oder Schlüssel in der Jackentasche
  • Transport von Möbeln auf rauem Untergrund
  • Trockene Winterluft, die Fugen betont und kleine Risse sichtbar macht

Kann Zahnpasta das wirklich?

Ja — aber nur bei feinen, oberflächlichen Kratzern. Ich bemerkte: Zahnpasta hat eine leicht polierende Wirkung, die die Kante des Kratzers abrundet und optisch kaschiert. Es ist wie ein kleiner Radiergummi für die Oberfläche.

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Wichtig ist die Auswahl der Zahnpasta:

  • Benutze weiße, nicht‑gelige Zahnpasta (keine Whitening‑ oder grob abrasive Sorten).
  • Vermeide pasten mit groben Partikeln oder starken Poliermitteln.
  • Teste zuerst an unauffälliger Stelle.

Der 2‑Euro‑Trick — Schritt für Schritt

Ich habe das in meiner Küche probiert. Ergebnis: kleine Kratzer deutlich weniger sichtbar. So gehst du vor:

  • Was du brauchst:
    • Weiße Zahnpasta (normale Tube, ca. 1–3 €)
    • Weiches Mikrofasertuch
    • Feuchtes Tuch zum Nachwischen
    • Optional: Möbelpolitur oder spezielles Laminat‑Spray (für Glanz)
  • Schritt 1: Reinige die Stelle trocken und fettfrei.
  • Schritt 2: Gib eine erbsengroße Menge Zahnpasta auf das Tuch, nicht direkt aufs Laminat.
  • Schritt 3: Reibe mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen 20–40 Sekunden über den Kratzer.
  • Schritt 4: Wische Rückstände mit einem feuchten Tuch ab und trockne nach.
  • Schritt 5: Falls nötig, poliere leicht mit Möbelpolitur — das einheitliche Finish hilft optisch.

Was du vermeiden musst

Das ist kein Allheilmittel. Ich habe gesehen, wie falsche Anwendung neuen Schaden macht:

  • Zu grobe Zahnpasta oder starker Druck entfernt die Schutzschicht.
  • Bei tiefen Rissen bringt es nichts — das Laminat ist aufgerissen, nicht nur verkratzt.
  • Direktes Auftragen großer Mengen führt zu weißen Schlieren.

Bessere Investition, wenn’s mehr kostet

Wenn der Kratzer tief ist oder du ein perfektes Ergebnis willst, schau bei OBI oder Hornbach vorbei. Dort gibt’s:

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  • Laminat‑Ausbesserungsstifte (2–8 €)
  • Wachs‑ oder Reparatursets (5–20 €)
  • Professionelle Reparatur kostet meist ab 50–100 €

By the way: Drogeriemärkte wie Rossmann oder DM haben oft günstige Pflegeprodukte, die nach der Zahnpasta‑Aktion das Finish retten.

Kurztest aus meinem Alltag

Ich habe den Trick an drei Stellen getestet: eingesprungene Ecke, feiner Kratzer durch Katzenspiel und ein längeres Schleifspuren. Ergebnis:

  • Feiner Kratzer: fast unsichtbar
  • Katzenspur: deutlich reduziert
  • Längere Schleifspur: kaum Wirkung

Gefühl: Erleichterung — und ein bisschen Stolz, weil es schnell und günstig ging. Aber ich war auch vorsichtig: Bei der Wohnungsübergabe würde ich bei größeren Schäden lieber den Profi holen.

Fazit: Für feine Kratzer ist der Zahnpasta‑Trick ein echter Quickfix. Er kostet kaum etwas und dauert nur ein paar Minuten. Nutze ihn als erste Maßnahme — und teste vorher an einer unauffälligen Stelle.

Hast du es schon einmal ausprobiert oder kennst bessere Heimwerker‑Tricks für Laminat? Schreib deine Erfahrung unten — ich bin gespannt auf deine Ergebnisse.

Vlada Marsheva
Vlada Marsheva

Ich bin seit über 13 Jahren im Content-Marketing tätig - lange genug, um mich daran zu erinnern, wann Social Media bedeutete, Leute auf Facebook anzustupsen. Nach meinem Abschluss an der Philologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk habe ich einen Master-Abschluss an der Karlsuniversität in Prag erworben. Ich habe gearbeitet bei 420on.cz als Autor, Content Manager und Chefredakteur half er dabei, sich zum größten Portal der Tschechischen Republik für seine Nische zu entwickeln.

Artikel: 1929

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