Zahnpasta auf Kratzer im Laminat? Der 2-Minuten-Trick, den Handwerker kennen

Kratzer im Laminat fallen sofort ins Auge – besonders wenn Besuch kommt oder Du die Wohnung verkaufen willst. Ich habe bemerkt, wie oft Leute zu groben Mitteln greifen und den Schaden schlimmer machen. Lies das jetzt, weil dieser Mini‑Hack in unter zwei Minuten sichtbar hilft und die Kosten bei 0–5 € hält.

Warum die üblichen Hausmittel oft enttäuschen

Viele greifen zu Ölen, Scheuermitteln oder Schmirgelpapier und glauben, sie retten das Laminat. Das führt häufig zu Farbunterschieden oder matt gewordener Oberfläche.

  • Stark abrasive Mittel reiben die Schutzschicht weg.
  • Falsche Öle ziehen ein und verfärben den Dekorfilm.
  • Bei tiefen Kratzern hilft Politur gar nicht – das ist ein Job für Füllstoff oder Austausch.

Was Zahnpasta wirklich leistet

Nicht jede Zahnpasta taugt. In meiner Praxis hat sich: weiße, nicht-gleitende Zahnpasta (keine Gelpaste, keine Whitening‑Formel) bewährt.

Warum? Die milde, feine Körnung poliert die Kanten des Kratzers und reduziert den Lichteinfall – das Auge nimmt den Schaden weniger wahr. Denk an Zahnpasta wie feines Schleifpapier in Mikroformat: vorsichtig angewendet glättet sie, statt abzutragen.

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Der 2‑Minuten‑Trick – Schritt für Schritt

Das ist der konkrete Ablauf, den ich selbst getestet habe. Du brauchst nur Dinge aus dem Küchenschrank oder Drogerie‑Regal (DM, Rossmann):

  • weiße Zahnpasta (keine Gelpaste)
  • weiches, fusselfreies Tuch oder Wattestäbchen
  • feuchtes Tuch zum Nachwischen
  • ein Tropfen hochwertiges Olivenöl oder Möbelwachs für den Glanz

So gehst Du vor (max. 2 Minuten Arbeit):

  • Reinige die Stelle kurz von Staub und Krümeln.
  • Ein ganz kleines Erbse Zahnpasta auf das Tuch oder Wattestäbchen geben.
  • Mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen 20–60 Sekunden polieren.
  • Mit feuchtem Tuch sorgfältig abwischen und trocknen lassen.
  • Bei Bedarf einen winzigen Tropfen Öl einreiben – das bringt den Farbton zurück.

Was Du unbedingt vorher testen musst

  • Probier die Zahnpasta an einer unauffälligen Stelle (z. B. unter dem Schrank).
  • Bei strukturierter Oberfläche kann Polieren den Kontrast erhöhen – also testen.
  • Bei tiefen oder offenen Rissen hilft nur Reparaturwachs/Spachtel.

Wichtig: Dieser Trick kaschiert oberflächliche Kratzer. Er ersetzt keine professionelle Reparatur bei tieferen Schäden.

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Wie Handwerker es wirklich machen (kurzer Blick hinter die Kulissen)

In meiner Praxis sehen Profis das so: Für Showrooms, Mieterwechsel oder Maklerfotos reicht oft der Schnelltrick. Für Verkauf oder dauerhafte Lösung nutzt der Handwerker:

  • Laminate‑Reparatursets (Farbstifte, Wachs) – Hornbach, Obi, Bauhaus führen Sets ab ~5–15 €.
  • Füllspachtel und Heißluft für tiefe Kratzer.
  • Bei stark strapazierten Böden lieber Paneel ersetzen.

Übrigens: Das deutsche Winterklima (trockene Heizungsluft) lässt Kratzer und Fugen sichtbarer werden – handle lieber früher als später.

Schnelle Fehler, die Du vermeiden solltest

  • Nicht mit Scheuermilch oder Stahlwolle arbeiten – das ruiniert die Versiegelung.
  • Keine aggressiven Bleaching‑Zahnpasten verwenden.
  • Nicht zu viel Öl einsetzen – das zieht Schmutz an.

Wenn Du wenig Zeit hast: Pack die Zahnpasta aus, teste kurz, poliere 30 Sekunden. Oft ist der Wow‑Effekt sofort da – und Du sparst Dir teure Reparaturen fürs Erste.

Und jetzt für das Charming‑Ende: Kleine Dinge wie dieser Trick machen den Alltag schöner. Probier es aus und sag mir: Hat es bei Dir funktioniert oder war die Kratzspur zu tief?

Vlada Marsheva
Vlada Marsheva

Ich bin seit über 13 Jahren im Content-Marketing tätig - lange genug, um mich daran zu erinnern, wann Social Media bedeutete, Leute auf Facebook anzustupsen. Nach meinem Abschluss an der Philologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk habe ich einen Master-Abschluss an der Karlsuniversität in Prag erworben. Ich habe gearbeitet bei 420on.cz als Autor, Content Manager und Chefredakteur half er dabei, sich zum größten Portal der Tschechischen Republik für seine Nische zu entwickeln.

Artikel: 2011

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