Feuchte Ränder auf der Fensterbank? Schimmel am Silikon? Ich habe das selbst erlebt: ein paar Blumengießungen später war die Fensterbank ein glänzender Brunnen. Wenn Sie in Deutschland wohnen, wo Herbst und Winter oft nass sind, ist das nicht nur nervig — es kann teuer werden.
Lesen Sie jetzt weiter: Ich erkläre, warum einfaches Zeitungspapier wirkt, wann es versagt und wie Sie es so einsetzen, dass Ihre Fensterbank wirklich trocken bleibt — ohne teure Umbauten oder ständige Putzerei.
Warum Wasser oft auf die Fensterbank läuft
Viele denken, die Pflanzen seien schuld. Teilweise stimmt das — aber die Ursache ist komplexer.
- Überwässerung: Ein zu großer Topf oder schlechte Drainage lässt Wasser seitlich herauslaufen.
- Kondensation: Im Winter schlägt warme Raumluft an kalten Fenstern nieder — besonders bei Doppelglas-Fenstern mit kalter Fensterbank.
- Untersetzer, die überlaufen oder kaputte Pflanzenschalen.
Das Alltags-Problem in deutschen Wohnungen
Ich habe in mehreren Mietwohnungen beobachtet: Sobald die Heizung runtergeht und die Luft feucht wird, sammeln sich Tropfen. Vermieter reagieren oft nur bei sichtbarem Schimmel — bis dahin haben Sie bereits eine Rechnung oder Streit.
Wie Zeitungspapier hilft — und was viele übersehen
Hier kommt die Überraschung: Zeitungspapier ist nicht nur gratis, es funktioniert wie ein kleiner, austauschbarer Feuchtigkeitsfänger.

- Es saugt kleine Wassermengen auf und verteilt sie, sodass Untersetzer nicht mehr überlaufen.
- Es warnt sichtbar: Papier, das dunkler wird, zeigt, wann Sie handeln müssen.
- Es ist biologisch abbaubar und kostet praktisch nichts — ideal für Studentenwohnungen oder Mietwohnungen.
Aber es gibt eine Kehrseite: Wenn Sie das Papier zu lange liegen lassen, kann es selbst schimmeln. Ich habe das einmal ignoriert — der Geruch war eklig und die Fensterbank sah schlimmer aus als vorher.
Praktischer Hack: Zeitungspapier richtig verwenden — Schritt für Schritt
And now for the most interesting part: so mache ich es in meiner Wohnung, damit die Fensterbank trocken bleibt.
- Leg eine Schicht Zeitungspapier auf die Fensterbank, groß genug, dass Tropfen aufgefangen werden.
- Stell die Blumentöpfe auf einfache Plastikuntersetzer — das Papier ist zusätzlicher Schutz, kein Ersatz für Untersetzer.
- Bei großen Töpfen: Knicke Zeitungspapier zu mehreren Lagen, damit es mehr Wasser fasst.
- Kontrolliere alle 2–3 Tage. Feuchtes Papier austauschen — das verhindert Schimmelbildung.
Extra-Tipp: Leg unter das Papier ein dünnes Brett oder eine Plastikplatte. So bleibt die Fensterbank sauber, wenn das Papier nass ist. Das wirkt wie ein tragfähiger Teller für Ihre Pflanzen — wie ein Abtropfbrett fürs Blumenbeet.
Wenn Zeitung nicht reicht: einfache Upgrades
- Einlagen aus Küchenpapier oder Papierservietten saugen schneller, sind aber teurer.
- Silikagel-Tütchen aus Drogerien (DM, Rossmann) reduzieren Raumfeuchte lokal. Kosten: ~2–5 € für mehrere Stück.
- Günstige Plastik-Untersetzer aus Aldi/Lidl schützen dauerhaft und lassen sich leicht säubern.
Wichtig: Zeitungspapier ist eine kurzfristige, kostengünstige Lösung — bei dauerhaftem Wasserproblem müssen Drainage oder Bewässerungsgewohnheiten angepasst werden.
Warum das oft übersehen wird — und wie Sie teure Fehler vermeiden
Viele vermuten, der Topf müsse größer oder die Erde anders sein. In meiner Praxis mit Pflanzenfreunden habe ich gelernt: Meistens reicht eine Verhaltensänderung.

- Gießen Sie morgens statt abends — weniger Kondensation über Nacht.
- Verwenden Sie Töpfe mit Abfluss oder setzen Sie Kies unten ein.
- Wechseln Sie das Zeitungspapier regelmäßig; so vermeiden Sie Schimmel und Geruch.
Konkretes Beispiel aus Deutschland
Letzten Winter hat eine Freundin in Berlin ihre Fensterbank mit Zeitungsschutz und Untersetzern ausgestattet — Ergebnis: keine Schimmelflecken, Heizkosten minimal beeinflusst, und der Vermieter blieb ruhig. Kleine Investition, großer Effekt.
Kurze Checkliste vor dem Gießen
- Untersetzer kontrollieren — keine Risse.
- Zeitungspapier frisch legen, wenn vorher nass.
- Nicht mehr gießen, wenn die Erde noch feucht ist (Daumenprobe).
- Bei kalten Tagen Stoßlüften kurz und kräftig — keine dauerhafte Kipplüftung.
By the way: Wenn Sie teure Fensterbänke aus Naturstein haben, ist Vorsicht geboten — stehendes Wasser kann Wirtschaftlichkeit und Optik ruinieren. Zeitungspapier ist hier nur eine Übergangslösung.
Fazit
Ich habe oft gesehen, wie ein einfacher Trick den Alltag rettet: Zeitungspapier unter Blumentöpfen ist billig, effektiv und sofort umsetzbar — solange Sie es regelmäßig wechseln und nicht erwarten, dass es dauerhaften Wasserschaden verhindert.
Haben Sie das schon ausprobiert? Welche Methode schützt Ihre Fensterbank am besten — Zeitung, Untersetzer oder doch ein anderes System? Teilen Sie Ihre Erfahrung unten.









