Kennen Sie das Gefühl: Du willst schnell salzen, der Streuer klumpt — und das Gericht ist ruiniert? Gerade jetzt im Herbst und Winter in Deutschland passiert das ständig: feuchte Luft, kochender Dampf und Salz, das sich zu Beton verbindet.
Ich habe das von einer alten Gärtnerin auf dem Wochenmarkt gelernt und seitdem nie mehr Ärger. Lies weiter — dieser einfache Trick kostet fast nichts und spart dir jedes Mal drei Minuten Frust.
Warum das plötzlich bei dir nicht mehr funktioniert
Salz klumpt, wenn es Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt. In meiner Praxis fiel mir auf: je mehr gekocht wird, desto schneller passiert es — vor allem in kleinen Küchen ohne Dunstabzug.
I noticed, dass viele Salzstreuer aus dünnem Blech oder Plastikhütchen die Feuchtigkeit anziehen. Many overlook die einfache Lösung, die seit Generationen Gärtner benutzen: Reis.

Was Reis genau macht
Reis ist porös und nimmt Umgebungsfeuchtigkeit auf, bevor sie das Salz erreicht. Stell es dir vor wie ein kleiner Feuchtigkeits-Schwamm im Behälter — ohne chemische Zusätze.
Der Trick funktioniert besonders gut mit feinem Tafelsalz und jodiertem Salz, das bei Feuchtigkeit schneller verklumpt als grobes Meersalz.
So machst du es richtig — Schritt-für-Schritt
- Reinigen: Schraub den Streuer auf und wasch ihn aus. Trockne ihn vollständig (ein paar Minuten auf der Heizung oder mit einem Tuch).
- Reis wählen: Ungekochter, trockener Langkornreis (günstig bei Aldi, Lidl oder Rewe). Kein Parfumreis, keine Vollkornsorten.
- Dosierung: Für einen normalen Streuer (ca. 50–80 g Salz) genügen 1 Teelöffel trockener Reis. Zu viel Reis nimmt Platz weg, zu wenig hilft nicht.
- Einfüllen: Reis zuerst rein, dann das Salz. Kurz schütteln, damit sich der Reis verteilt (nicht mahlen!).
- Wieder auffüllen: Bei jedem Nachfüllen nur trockene Hände/Trichter benutzen — keine Feuchtigkeit reinbringen.
Praktische Hinweise
- Für Pfeffermühlen und elektrische Mühlen: Nicht verwenden. Reis kann Mahlwerke beschädigen.
- Wenn du grobes Meersalz nutzt, ist das Problem oft kleiner — Reis ist aber trotzdem ein guter Schutz.
- Silica-Gel-Päckchen aus Drogerien (DM) oder Baumarkt (Bauhaus) sind eine Alternative für Vorratsgläser.
Profi-Tipps aus meinem Garten- und Küchen-Alltag
Die alte Gärtnerin sagte mir: „Es ist wie mit Samen — zu viel stört, genau die richtige Menge hilft.“

- Lagere Salz nach dem Kauf in einem verschlossenen Glas statt in der Originalverpackung. Das kostet nichts und sieht eleganter aus.
- Wenn du oft dünstest (viel Kochen mit Wasser), stelle den Salzstreuer nicht direkt neben den Herd — ein Regal weiter reicht oft.
- Günstige Reis-Packungen (500 g für ~1 EUR bei Discountern) halten Jahre und sind multifunktional.
- Für unterwegs: Kleine wiederverwendbare Silica-Päckchen in der Salzbox im Picknickkorb helfen bei feuchter Witterung.
Fehler, die du vermeiden solltest
- Reis mahlen oder pürieren — das führt nur zu Staub und ist kontraproduktiv.
- Nasse Hände beim Nachfüllen: Feuchtigkeit hineinbringen ist der Hauptgrund fürs Verkleben.
- Düfte oder parfümierte Reissorten verwenden — sie geben Geruch an das Salz ab.
- Den Reis dauerhaft tauschen: Wechsle ihn gelegentlich (einmal im Jahr), wenn er Staub angesammelt hat.
By the way: In städtischen Wohnungen in Deutschland mit hoher Luftfeuchte funktioniert der Trick oft besser als teure Silica-Produkte. Er ist simpel, günstig (oft unter 1 €) und zuverlässig.
Mein Fazit (kurz)
Der alte Trick der Gärtnerin ist kein Hexenwerk: ein Teelöffel trockener Reis im Salzstreuer verhindert viele verklebte Momente am Esstisch. Ich benutze ihn seit Monaten und spare mir das ständige Auskratzen.
Hast du diesen Trick schon probiert oder eine andere Haushalts-Alternative, die besser funktioniert? Teile deine Erfahrung — ich bin gespannt auf die kreativsten Lösungen!









