Heizungstechniker warnen: Diese drei Fehler kosten Sie Hunderte Euro jährlich

Deine nächste Heizkosten‑Abrechnung kommt und Du bist schockiert? Du bist nicht allein. Viele zahlen weiter zu viel – aus Gründen, die sich mit wenig Aufwand beheben lassen.

Ich habe in meiner Praxis genau diese Fälle gesehen: einfache Fehler, einfache Fixes, echtes Geld gespart. Lies jetzt – bevor die nächste Nebenkostenabrechnung kommt.

Fehler 1: Zu hohe Vorlauftemperatur – Dein Geld geht als Wärme in die Wand

Viele Hausbesitzer drehen die Heizung „einfach voll auf“, weil es morgens schnell warm werden soll. Das ist teuer. Moderne Brennwertkessel arbeiten am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen.

Warum das wehtut

  • Zu hohe Vorlauftemperatur erhöht Gasverbrauch und verhindert Brennwertnutzung.
  • Der Kessel läuft öfter an/aus – mehr Verschleiß, höhere Rechnungen.
  • Besonders spürbar in Altbauwohnungen mit schlechter Dämmung.

Sofortmaßnahme (einfach testen)

  • Prüfe die Einstellungen am Kessel: Reduziere die Vorlauftemperatur schrittweise um 5 °C.
  • Beobachte 48 Stunden: Bleibt die Wohnung komfortabel, senke weiter.
  • Wenn Du einen Wochenplan hast, setze die Heizkurve niedriger für Nacht und Abwesenheit.

Ich habe Kunden gesehen, die so 150–400 € pro Jahr sparen konnten – oft schon durch 5–10 °C weniger Vorlauf.

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Fehler 2: Thermostatventile falsch benutzt – Du heizt die Straße

Viele drehen Thermostatventile voll auf und verlassen sich auf Fensterlüften. Das heißt: Wärme entweicht, während der Thermostat versucht, konstant nachzuheizen.

Was Du sofort tun kannst

  • Stelle die Ventile: Wohnzimmer 3, Schlafzimmer 1–2, Flur 0–1.
  • Fenster kurz stoßlüften statt Kipp‑Lüften – spart viel Wärme.
  • Wenn Fensterbänke oder Vorhänge vor Heizkörpern sind: Abstand schaffen.

Viele übersehen einfache Helfer: programmierbare Thermostate oder smarte Heizkörper machen Wochenpläne möglich. Bei OBI oder Hornbach bekommst Du einfache Modelle bereits ab ~30–40 €.

Fehler 3: Heizkörper nicht entlüftet & keine jährliche Wartung

Stehst Du morgens vor kalten Heizkörpern, obwohl die Heizung läuft? Dann ist Luft im System – ein Klassiker. Luft sorgt für schlechte Wärmeverteilung und verlängerte Laufzeiten der Heizung.

Radiator entlüften – Schritt für Schritt (Life‑Hack)

  • Werkzeug: Entlüftungsschlüssel oder Schlitzschraubendreher, Lappen, kleines Gefäß.
  • Heizung einschalten, warm laufen lassen.
  • Ventil oben am Heizkörper langsam öffnen, bis Zischen kommt, dann Wasser austritt.
  • Ventil schließen, Wasser auffangen, Heizungsdruck prüfen (bei Bedarf Wasser nachfüllen).

In meiner Arbeit war das bei fast jedem dritten Kunden das Nadelöhr – nach dem Entlüften heizte die Wohnung gleichmäßiger.

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Warum die jährliche Wartung sich rentiert

  • Ein Check vom Fachbetrieb kostet oft under 200 € und verhindert größere Defekte.
  • Reinigung von Brenner und Düsen, Einstellung der Pumpe und Kontrolle der Regelung senken Verbrauch.
  • Viele Anbieter in Deiner Region bieten Wartungsverträge mit Transparenz bei Kostensteigerungen.

Quick Wins, die Du heute umsetzen kannst

  • Programm: Heizzeiten anpassen – während Arbeit/Schlaf runterregeln.
  • Reflektorfolie hinter Heizkörpern: billig, schnell angebracht, spürbarer Unterschied.
  • Heizungsdruck regelmäßig kontrollieren (0,8–2 bar je nach Anlage).
  • Vergleiche Gas‑Tarife jährlich – in Deutschland ändern Preise sich schnell.

Und jetzt für das praktischste Detail

Wenn Du nur eine Maßnahme wählst: entlüfte die Heizkörper und senke die Vorlauftemperatur. Das ist schnell, oft kostenlos und direkt spürbar.

By the way: Wenn Du unsicher bist, frag bei Deinem lokalen Heizungsbetrieb oder im Baumarkt nach einer kurzen Beratung – oft gibt es günstige Checks oder schriftliche Bedienhilfen für Deine Anlage.

Ich habe erlebt, wie ein kleiner Eingriff die Wärme veränderte und die Rechnungen schrumpften. Es braucht kein großes Umbauen, sondern kluge Handgriffe.

Welche Maßnahme würdest Du als Erstes ausprobieren? Schreib es in die Kommentare – vielleicht hilft Dein Tipp anderen Lesern.

Vlada Marsheva
Vlada Marsheva

Ich bin seit über 13 Jahren im Content-Marketing tätig - lange genug, um mich daran zu erinnern, wann Social Media bedeutete, Leute auf Facebook anzustupsen. Nach meinem Abschluss an der Philologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk habe ich einen Master-Abschluss an der Karlsuniversität in Prag erworben. Ich habe gearbeitet bei 420on.cz als Autor, Content Manager und Chefredakteur half er dabei, sich zum größten Portal der Tschechischen Republik für seine Nische zu entwickeln.

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