Zeitung unter der Türschwelle: Das Geheimnis gegen Zugluft im Winter

Bist du es auch leid, dass kalte Luft unter der Haustür reinpfeift und die Heizung durchdreht? Ich habe das Problem in meiner Altbauwohnung in Berlin jahrelang ignoriert — bis ich getestet habe, was wirklich hilft. Lies das jetzt, denn die kalten Monate kommen schnell und jede schnelle Lösung spart dir spürbar Komfort (und Nerven).

Warum Zeitung unter der Türschwelle oft funktioniert

Viele nutzen die alte Haushaltstrick: Zeitung zusammenrollen und unter die Tür legen. Ich habe das ausprobiert — und war überrascht, wie schnell es erste Wirkung zeigt.

  • Die Papierrolle wirkt wie ein kleiner Stöpsel und blockiert den direkten Luftzug.
  • Zeitung ist kostenlos und sofort verfügbar — ideal für den Notfall, wenn die Temperaturen fallen.
  • Für sehr schmale Spalte reicht das kompakte Volumen oft aus, um die Luftströmung zu unterbrechen.

Aber es gibt einen Haken

Ich habe in meiner Praxis gesehen, dass die Tricklösung nur kurzfristig taugt. Hier sind die Fallstricke, auf die du achten musst:

  • Feuchtigkeit: Nasse oder feuchte Zeitung wird papierig und verliert die Form.
  • Brandschutz: Zeitung ist brennbar — nicht direkt am Heizkörper oder Kerzenstumpf platzieren.
  • Haltbarkeit: Papier quetscht sich und wird bei häufiger Türbenutzung schnell unbrauchbar.
  • Optik & Hygiene: Verstaubt, zerknittert, und sieht in der Diele nicht schön aus.

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Der Vergleich: Zeitung vs. richtige Dichtung

Stell es dir so vor: Die Zeitung ist ein kurzfristiger Stopfen, ein Türdichtprofil ist die professionelle Zahnfüllung — stabil, sitzt, funktioniert langfristig. Wenn du Komfort willst, brauchst du eine dauerhafte Lösung.

Typische Alternativen — kurz und knapp

  • Gummidichtung / Türbodenwischer: langlebig, dichtet gut gegen Wind.
  • Bürstendichtung (Brush strip): sauberer Abschluss, besonders für unebene Böden.
  • Selbstklebende Schaumdichtung: günstig, einfach anzubringen.
  • Fertige Zugluftstopper (gefüllte Rolle): bequem, dekorativ, direkt online oder im Baumarkt.

Besser: So machst du es richtig — Schritt-für-Schritt

Wenn du heute Abend schnell etwas tun willst und langfristig Ruhe willst, probiere dieses pragmatische Vorgehen, das ich in mehreren Wohnungen getestet habe.

  • Schritt 1: Prüfe den Spalt. Öffne die Tür und halte eine Taschenlampe hinein — Licht bedeutet großen Spalt.
  • Schritt 2: Für den Notfall: Rolle eine trockene Zeitung fest zusammen, umwickle sie mit Klebeband und schiebe sie unter die Tür. Das reicht für eine Nacht oder zwei.
  • Schritt 3: Miss die Lücke (in mm). Das hilft bei der Wahl der richtigen Dichtung im Baumarkt.
  • Schritt 4: Kaufempfehlung (Deutschland): Türdichtung oder Bürstendichtung bei OBI, Bauhaus oder Hornbach, Kosten ca. 5–25 € je nach Typ.
  • Schritt 5: Montage: Selbstklebende Dichtungen sind oft werkzeuglos. Für Bürstendichtung brauchst du 1–2 Schrauben — ein Akku-Schrauber reicht.
  • Schritt 6: Testen: Kerze oder Smartphone-Display am Türspalt zeigen, ob noch Luft zieht.

Materialien & Einkaufstipps (Deutschland)

Ich kaufe meist bei Hornbach oder OBI — dort kannst du Produkte anfassen. Für Online-Käufe lohnt sich Amazon oder die Baumarkt-Webshops. Preise:

  • Selbstklebende Schaumdichtung: ab ~5 €
  • Bürstendichtung / Türbürste: 10–20 €
  • Türbodendichtung (Metall + Gummi): 15–30 €

Schnelle Notlösung, die besser ist als nur Zeitung

Wenn du keine Zeitung willst, probiere das: Nimm eine alte Handtuchrolle, stecke sie in einen Stoffbezug und lege sie vor die Tür. Das ist optisch ansprechender, hält länger und saugt keine Feuchtigkeit so schnell auf wie Zeitung.

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  • Vorteil: Wiederverwendbar, sieht besser aus, keine Brandgefahr.
  • Nachteile: Etwas Platzbedarf und nicht so „unsichtbar“ wie eine Türdichtung.

Meine Bilanz nach Tests

Ich habe die Zeitungstrickmethode mehrfach für Gästenächte empfohlen — sie funktioniert kurzfristig. Aber langfristig habe ich die Türbürste installiert und sofort weniger Zug gespürt und weniger Heizanforderungen bemerkt.

Übrigens: Für Altbauwohnungen in Städten wie München oder Hamburg zahlt sich die Investition schnell aus — die Türen sind dort oft alt und undicht.

Fazit

Ja, Zeitung unter der Türschwelle hilft — als Notlösung. Wenn du langfristig warm bleiben und Heizkosten minimieren willst, montiere eine richtige Dichtung. Es kostet ein bisschen Zeit und Geld, aber du sparst Komfortverlust und musst nicht jede Woche die Zeitung neu rollen.

Was ist dein Mittel gegen Zugluft? Hast du schon mal eine Türdichtung selbst montiert oder warst du Team Zeitung? Schreib’s in die Kommentare — ich bin neugierig auf eure DIY-Fails und -Erfolge.

Vlada Marsheva
Vlada Marsheva

Ich bin seit über 13 Jahren im Content-Marketing tätig - lange genug, um mich daran zu erinnern, wann Social Media bedeutete, Leute auf Facebook anzustupsen. Nach meinem Abschluss an der Philologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk habe ich einen Master-Abschluss an der Karlsuniversität in Prag erworben. Ich habe gearbeitet bei 420on.cz als Autor, Content Manager und Chefredakteur half er dabei, sich zum größten Portal der Tschechischen Republik für seine Nische zu entwickeln.

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