Schimmel am Fensterbankrand oder tropfende Wäsche im Winter? Du hast vermutlich schon stundenlang über teure Geräte recherchiert — und fragst dich, ob das wirklich nötig ist. Ich habe festgestellt, dass ein altmodisches Zeitungspapier in vielen Fällen effektiver, günstiger und schneller wirkt als die Elektronik. Lies jetzt, wie Omas Trick bei uns in Deutschland praktisch funktioniert und wann du trotzdem zur Maschine greifen solltest.
Warum moderne Luftentfeuchter oft enttäuschen
Viele kaufen einen Kompakt-Luftentfeuchter im Baumarkt, hoffen auf trockene Luft — und merken: Es hilft kaum dort, wo es wirklich drauf ankommt.
- Teure Geräte (100–300 € Anschaffung) brauchen Strom; die Folgekosten können in der Heizperiode merklich hoch sein.
- Billige Modelle entziehen nur langsam Feuchtigkeit und schaffen keine punktuelle Abhilfe bei Kondensation an Fenstern oder im Schrank.
- Sie sind oft zu laut oder zu groß für Mietwohnungen in Städten wie Berlin, Hamburg oder München.
Warum Zeitungspapier so gut funktioniert
Ich habe im Alltag gezielt getestet: Zeitungspapier saugt Kondenswasser lokal auf, ist überall verfügbar und kostet quasi nichts. Das Prinzip ist simpel — wie ein Schwamm für kleine Feuchtigkeitsherde.
- Zeitungspapier nimmt Feuchtigkeit schnell auf und verteilt sie über die Fasern — ideal für Fensterbänke, Wäschewannen und Schuhschränke.
- Es ist kostenlos oder sehr günstig (Kiosk/Abonnement: 1–3 € pro Zeitung), und recycelbar.
- Keine Steckdose, kein Lärm, keine Chemie — praktisch für Studentenwohnungen oder Ferienwohnungen an der Nordsee, wo es feucht werden kann.
Aber es gibt Grenzen
Für dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit in Kellern oder großen Räumen reicht Zeitungspapier nicht. Bei sichtbarem Schimmel brauchst du professionelle Hilfe. Viele übersehen diesen Punkt und verzichten zu lange auf echte Entfeuchtung.

So funktioniert der Trick — Schritt für Schritt
In meiner Praxis als Redakteur habe ich das einfache Setup mehrfach ausprobiert. Du brauchst nur drei Dinge:
- Alte Zeitung (kostenlos von der Haustür oder dem Kiosk)
- Eine Schale, ein Korb oder ein atmungsaktiver Stoffbeutel
- Optional: Salz oder Aktivkohle für extra Saugkraft
Praktischer Life-Hack:
- Falte oder knülle Zeitungspapier locker zusammen — keine dichten Pakete.
- Lege die Papierballen in eine flache Schale oder einen Stoffbeutel und platziere sie an feuchten Stellen (Fensterbank, Innenraum von Schuhschrank, unter der Spüle).
- Wechsel das Papier alle 2–3 Tage oder sobald es feucht ist; trockne es auf der Heizung und verwende es erneut.
- Für stärkere Wirkung: eine Schicht grobes Salz in die Schale geben — das zieht mehr Wasser aus der Luft und sammelt es am Boden.
Warum das besser funktioniert als du denkst
Stell dir vor, Zeitungspapier ist wie ein Kaffefilter: kleinflächig, schnell und gezielt. Elektrische Entfeuchter arbeiten großflächig und brauchen Zeit, Wärme und Strom — Zeitung dagegen greift genau dort an, wo die Feuchte sichtbar ist.
Weitere Tipps aus dem Alltag (für Deutschland)
- Im Winter: kurz stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster — das reduziert Kondensation deutlich.
- Kaufe Zeitung bei lokalen Kiosken oder nimm kostenlose Ausgaben aus dem Treppenhaus — nachhaltig und günstig.
- Für Keller in Altbauten: Zeitung hilft kurzfristig, aber investiere in einen elektrischen Entfeuchter plus Lüftung, wenn die Feuchte chronisch ist.
- Bei Wäsche in der Wohnung: Zeitung in den Wäschekorb legen beschleunigt das Trocknen von Schuhen oder Handschuhen.
Ein Wort zur Sicherheit
Vermeide Papier direkt an Wärmequellen oder offenem Feuer. Bei starkem Schimmel oder Wasser im Estrich ruf einen Fachbetrieb — das erspart später Ärger mit der Vermietung oder teuren Sanierungen.

Ein kurzer Kostenvergleich
Ein Packen Zeitung? Nahezu kostenlos. Ein kleiner elektrischer Luftentfeuchter? 100–300 € plus Strom (mehrere Euro pro Monat). Für temporäre Probleme ist Zeitung also oft die günstigere Wahl — vor allem bei steigenden Energiepreisen in Deutschland.
By the way: In städtischen Bereichen wie Berlin-Mitte sind Platz und Ruhe oft wichtiger als Komfortfunktionen — hier punktet Papier besonders.
Ich habe diesen Trick in verschiedenen Wohnungen getestet und beobachtet: Fensterkondensation reduzierte sich sichtbar, und die Wäsche roch frischer. Viele übersehen, wie einfach das ist.
Fazit
Zeitungspapier ist kein Allheilmittel, aber ein überraschend starkes Werkzeug gegen lokale Feuchtigkeit und Kondensation — günstig, schnell und umweltfreundlich. Wenn du ein kleines Problem schlichten willst, probier es aus, bevor du Geld in Elektronik steckst.
Hast du Omas Trick schon benutzt oder eine andere Low-Budget-Methode gegen Feuchte? Teile deine Erfahrung — welche Methode hat bei dir wirklich geholfen?









