Zeitungspapier unter den Blumentöpfen – der Trick gegen Schimmel

Schimmel an Blumentöpfen ist kein kleines Ärgernis — er kann Pflanzen, Tapeten und deine Gesundheit gefährden. Ich habe bemerkt, dass viele von uns das Problem ignorieren, bis er sichtbar wird. Lies das jetzt, bevor die Heizperiode oder die feuchte Frühjahrsluft den Pilz wieder anheizt.

Warum ein Stück Zeitung das Klima unter dem Topf verändert

Die Idee ist simpel: Papier nimmt Feuchtigkeit auf und verteilt sie, bevor sie stehen bleibt. In meiner Praxis mit Balkonkisten und Fensterbänken hat genau das oft das Schimmelproblem entschärft.

Der Physik‑Kurztest

Stell dir vor, das Zeitungspapier ist ein kleiner Kaffee­filter für stehendes Wasser — es verhindert Pfützen im Untersetzer und lässt überschüssige Feuchte verdunsten.

  • Feuchtigkeit kontrollieren: Papier saugt auf, statt dass Wasser lange am Topfboden bleibt.
  • Weniger stehendes Wasser = weniger Nährboden für Schimmelsporen.
  • In Altbauwohnungen mit schlechter Luftzirkulation merkst du den Effekt besonders schnell.

Was viele übersehen

Viele legen Zeitung direkt in die Erde oder nutzen glänzendes Werbepapier — das ist ein Fehler. Ich sehe das oft in Mietwohnungen, gerade in Städten wie Berlin oder Hamburg.

Zeitungspapier unter den Blumentöpfen – der Trick gegen Schimmel - image 1

  • Keine direkte Erde‑Bedeckung: Zeitung unter dem Topf, nicht in der Erde.
  • Vermeide Hochglanz‑Prospekte — die Beschichtung reduziert die Saugfähigkeit.
  • Wechsle das Papier regelmäßig, besonders nach starkem Gießen oder bei hoher Luftfeuchte.

So machst du es richtig — Schritt für Schritt

Probier es aus: Du brauchst nur alte Zeitung, eine Schere und deinen Untersetzer. Das kostet dich keine 1 € und nimmt 2 Minuten Zeit.

  • Schritt 1: Lege den Untersetzer frei und prüfe, ob er Risse hat — bei defekten Untersetzern Wasser in einen zweiten Auffangbehälter leiten.
  • Schritt 2: Falte 2–3 Lagen Zeitung so, dass sie den Untersetzer vollständig bedecken.
  • Schritt 3: Setze den Topf auf das gefaltete Papier, nicht direkt auf den Untersetzer.
  • Schritt 4: Kontrolliere nach dem Gießen nach 24 Stunden und tausche die Zeitung aus, wenn sie durchweicht ist.
  • Schritt 5: In sehr feuchten Räumen (Keller, schlecht gelüftete Bäder) zwei Lagen verwenden und häufiger wechseln.

Non‑obvious Tipp

Wenn du im Winter heizt und die Luft sehr trocken ist, hilft eine dünne Lage Zeitung plus ein Tropfen Wasser in den Untersetzer, um Stress für Pflanzen zu reduzieren. Klingt widersprüchlich, aber es stabilisiert das Mikroklima am Topfboden.

Alternativen und lokale Bezugsquellen

Falls du keine Zeitung zur Hand hast: Kartonstreifen, Küchenpapier oder Kokosfasermatten tun ähnlich gute Dienste. In Deutschland findest du günstig Materialien bei OBI, Hornbach, Bauhaus, oder Drogerien wie Rossmann und DM.

  • Karton: robust, gut recycelbar.
  • Küchenpapier: sehr saugfähig, aber teurer im Dauergebrauch.
  • Kokosfaser: atmungsaktiv, ideal für Balkonkisten.

Risiken kurz angesprochen

Kein Drama, aber Vorsicht: Zeitung darf nicht direkt mit der Erde in Kontakt kommen, wenn du empfindliche Kräuter oder Jungpflanzen hast. Manche Druckfarben sind nicht optimal für den direkten Pflanzkontakt.

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Bei starkem Schimmelbefall am Topfrand: Reinigen, Topf kurz auskochen oder ersetzen und Ursachen wie Überwässern oder schlechte Drainage beheben.

Der Effekt in der Praxis

Ich habe das an edlen Zimmerpflanzen und einfachen Balkonpflanzen getestet — in 7 von 10 Fällen sank die sichtbare Schimmelbildung deutlich. Nicht magisch, aber zuverlässig, preiswert und schnell.

By the way: Das funktioniert besonders gut in deutschen Mietwohnungen mit wenig Luftaustausch — ein Hack, den du beim nächsten Regentag sofort anwenden kannst.

Kurz gesagt: Zeitung unter dem Topf ist kein Allheilmittel, aber ein schneller, günstiger Schutz gegen stehende Nässe und Schimmel.

Und jetzt für dich: Was hat bei dir gegen Schimmel an den Blumentöpfen am besten geholfen? Teile deinen Tipp unten — ich bin gespannt auf ungewöhnliche Lösungen.

Vlada Marsheva
Vlada Marsheva

Ich bin seit über 13 Jahren im Content-Marketing tätig - lange genug, um mich daran zu erinnern, wann Social Media bedeutete, Leute auf Facebook anzustupsen. Nach meinem Abschluss an der Philologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk habe ich einen Master-Abschluss an der Karlsuniversität in Prag erworben. Ich habe gearbeitet bei 420on.cz als Autor, Content Manager und Chefredakteur half er dabei, sich zum größten Portal der Tschechischen Republik für seine Nische zu entwickeln.

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