Zeitungspapier unter der Tür: So sperren Sie Zugluft für unter 1 Euro

Kalte Füße am Morgen, die Heizung läuft und die Nebenkostenkarte steigt – klingt vertraut? Wenn Zugluft unter der Tür hereinkriecht, verliert jede Heizung den Kampf.

Ich habe das selbst ausprobiert: ein einfacher Kniff, den du sofort anwendest und der meist weniger als 1 Euro kostet (oft sogar kostenlos). Lies weiter, wenn du heute Abend warme Socken behalten willst.

Warum der Luftzug so hartnäckig ist

Viele Altbau- und auch neuere Wohnungstüren haben am Boden sichtbare Spalte. Dort entweicht warme Luft – und kalte Luft schlüpft rein wie durch ein offenes Fenster.

Ein Spalt wirkt wie ein kleiner Ventilator: selbst bei wenig Wind ziehst du spürbar Kälte hinein. Das kostet Heizenergie und Nerven.

Wie ich es getestet habe

In meiner Altbau-Wohnung habe ich morgens vor der Tür gemessen, dann Zeitungspapier gerollt und erneut gemessen. Ergebnis: weniger spürbare Kälte im Bereich der Türschwelle, gefühlt einen ruhigeren Raum.

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Das ist kein Hightech-Wunder, aber ein sofort spürbarer Effekt — besonders an Tagen, an denen es draußen eisig ist und die Heizkostenbudget-Liste wächst.

Schneller Hack: Zeitungssausage in 4 Schritten

Du brauchst fast nichts: eine alte Zeitung, optional Klebeband oder ein altes Sockenpaar.

  • Material: Zeitung (kostenlos), Klebeband (Tesa-Reste reichen), optional alter Socken oder Mülltüte.
  • Schritt 1: Falte 3–4 Seiten der Zeitung längs und rolle sie fest zur „Salsiccia“ (Wurstform).
  • Schritt 2: Wickel die Rolle mit Klebeband, damit sie nicht aufplustert.
  • Schritt 3: Schiebe die Rolle direkt an die Türunterkante – von innen gegen den Spalt drücken.
  • Schritt 4 (optional): Stecke die Zeitung in einen alten Socken oder eine dünne Plastiktüte für bessere Haltbarkeit.

Kosten: meist 0 € (Zeitung) bis maximal ~1 € wenn du extra Klebeband kaufen musst. In Deutschland findest du billiges Klebeband in Drogerien oder Discountern.

Praktische Tipps, die viele übersehen

  • Trocken halten: Nasses Papier schimmelt. Verwende nur trockene Zeitungen.
  • Für breite Spalte: mache zwei dünnere Rollen nebeneinander.
  • Für Optik: überziehe die Rolle mit einer Stoffstreife aus einem alten T-Shirt.
  • Bei Haustüren oder feuchten Hausfluren: lieber Plastik außenrum oder ganz verzichten.
  • Feueralarm: blockiere niemals Brandschutztüren oder Flure, die frei bleiben müssen.

Günstige Dauerlösungen aus Deutschland

Der Zeitungs-Trick ist super kurzfristig. Wenn du eine dauerhafte Lösung willst, findest du in Bauhaus, OBI oder Hornbach günstige Schaumstoffdichtungen und Türdichtungen.

  • Türdichtung-Sets: etwa 3–10 €
  • Fertige Türdichtungen/keilförmige Stopper (Saisonartikel bei Aldi/Lidl): ab ~3 €
  • Für Mieter: Klebevarianten, die rückstandsfrei abgehen, sind ideal.

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Wann du den Trick nicht anwenden solltest

Es gibt Grenzen. Wenn der Spalt größer als 5 cm ist, hilft Rollen allein kaum. Bei Brandschutztüren, Feuchträumen oder wenn die Tür ständig benutzt wird, ist die Zeitungslösung ungeeignet.

Außerdem: Wer Allergiker ist, sollte auf staubige Zeitungen verzichten und lieber Stofflösungen verwenden.

Bonus-Lifehack: Dauerstopper aus Alttextilien

Keine Zeitung zur Hand? Nimm ein altes Handtuch oder ein ausgedientes T-Shirt:

  • Rolle das Textil fest zusammen, nähe oder knote die Enden (oder stecke es in einen Sockel).
  • Leg es an die Tür – sieht ordentlicher aus und ist waschbar.

By the way: dieser Trick ist wie ein Schal für die Tür – simpel, schnell und oft überraschend effektiv.

Zum Schluss: Wenn du heute Abend weniger Heizkostenabbuchungen sehen willst, probiere es aus. Es kostet kaum etwas und du merkst schnell den Unterschied.

Was hast du gegen Zugluft ausprobiert, und hat etwas besonders gut oder schlecht funktioniert? Schreib’s in die Kommentare — ich bin gespannt auf deine Ideen.

Vlada Marsheva
Vlada Marsheva

Ich bin seit über 13 Jahren im Content-Marketing tätig - lange genug, um mich daran zu erinnern, wann Social Media bedeutete, Leute auf Facebook anzustupsen. Nach meinem Abschluss an der Philologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk habe ich einen Master-Abschluss an der Karlsuniversität in Prag erworben. Ich habe gearbeitet bei 420on.cz als Autor, Content Manager und Chefredakteur half er dabei, sich zum größten Portal der Tschechischen Republik für seine Nische zu entwickeln.

Artikel: 1931

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